Fragen an Clive Barker!

 
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Erschienen in That's Clive! #2:

  • Wie viele Wörter schreibt Clive an einem durchschnittlichen (Schreib-) Arbeitstag?
    Clive: Im Durchschnitt sind es so um die 3000 Worte

  • Welche Musik hört Clive gerne?
    Clive: Eigentlich höre ich alles gerne. Ich lasse mich auch von Filmmusik inspirieren, höre sonst aber gerne Diamanda Galas, Skinny Puppy usw.!

  • Kannst Du mir Clive‘s genauen Geburtstag und eventuell sogar seine Geburtsstunde sagen?
    Clive: Mein Geburtstag ist der 5. Oktober 1952, und die Geburtsstunde war 1 Uhr früh!

  • Clive, hast Du mittlerweile mit dem angekündigten dritten Teil der "ART-TRIOLOGIE" begonnen, und gibt es hierfür bereits einen Titel?
    Clive: Nein, ich habe weder mit der Arbeit daran begonnen, noch habe ich einen Arbeitstitel.

  • Wann erscheint genau das neue Buch von dir?
    Clive: SACRAMENT kommt im Juli 1996 heraus.

  • Gibt es wie bei Deinen Büchern üblich auch eine limitierte Ausgabe von INCARNATIONS?
    Clive: Bedauerlicherweise gibt es hiervon keine limitierte Ausgaben.

  • Hast Du ein Lieblingsessen?
    Clive: Pasta und Eis gehören zu meinen Lieblingsspeisen.

 
 

Erschienen in That's Clive! #8:

  • Was hältst du von einem Tattoo? Willst du dich einmal tätowieren lassen?
    Clive: Ich habe bis jetzt noch kein Tattoo, aber das kann sich noch ändern. Mein Problem ist, das richtige Design zu finden - denn, wenn es einmal drauf ist, bekommt man es ja nicht mehr ab.

  • Ich habe gehört, dass du mal irgendwo gepierced warst - wo?
    Clive: Ich hatte eine Zeit lang meine Brustwarzen mit Ringen geschmückt, aber nach einer Weile wurde mir das zu langweilig.

  • Ich habe gehört, dass dein neuer Freund ein Schwarzer ist und auch David heißt wie dein letzter. War er auch ein Schwarzer?
    Clive: Nein, er war und ist Weisser und immer noch ein guter Freund für mich. Er lebt auch in meinem Haus mit seinem neuen Lover und erledigt den größten Teil meines Papierkrams.

  • Du bist in der Nähe der „Penny Lane" in Liverpool aufgewachsen. Wer ist dein Lieblings Beatle?
    Clive: John Lennon. Er war in meinen Augen der kreativste von allen. Ich war auf der Quarry Bank High School und wir wussten alle, dass John Lennon auch dort war. Auf dem Tisch meines Platzes dort war sein Name eingeritzt und ich dachte „Mein Gott, ich sitze auf dem Platz von John Lennon". Nach einer Weile fand ich heraus, dass 70% der Tische mit seinem Namen bemalt waren. Am nähsten kam ich an einen Beatle heran, als ich 87 von Linda McCartney für ein Buchcover photographiert wurde - sie war wunderbar!

  • Du schreibst Bücher, du machst Filme, du malst Bilder - sind da noch andere kreative Dinge, die du machst?
    Clive: Er saß da mit seinem unschuldigen Gesichtsausdruck und sagte: „Fuck!"

  • Clive, welchen deiner Romane hältst du selber für deinen Besten und warum?
    Clive: Es ist wirklich schwer zu sagen, welches Buch einem selber am besten gefällt, denn während ich an einem Buch arbeite bin ich mit ganzem Herzen dabei. Doch wenn ich mich für eines entscheiden müsste, würde ich mich für Imajica entscheiden.

  • Du wandertest für Forschungszwecke scheinbar auf Friedhöfen umher. Was hast du gelernt?
    Clive: „Lass dich nicht vergraben" ist eine gute Antwort, denn Menschen sehen danach nicht mehr so gut aus. (lacht)

  • Bist du technisch begabt? Ich habe gehört, du beschreibst Dich als solcher.
    Clive: Ich bin überhaupt nicht technisch begabt. Bloß nichts mechanisches! Ich schreibe alle meine Bücher mit der Hand und besitze auch keinen Computer.

  • Machst du eigentlich eine Pause wenn du ein Projekt fertiggestellt hast?
    Clive: Ich gebe es zu: Ich bin ein Workaholic. Wenn ich nichts zu tun habe, holt mich schnell die Langeweile ein. Also, wenn ich etwas beendet habe, fange ich direkt mit dem nächsten an.

  • Planst du irgendwann einmal Imajica als einen Film heraus zu bringen?
    Clive: Ich denke, das ist unmöglich. Genauer gesagt, ich hoffe das ist unmöglich! Ich glaube stark daran, dass da Erfahrungen sind, die besser auf Papier bleiben sollten. Das beste Beispiel dafür ist „Moby Dick" - Der kommt als Film bei weitem nicht so rüber wie in diesem umfangreichen Buch.

 

© 2006 by That's Clive!